Sprung-Navigation



Gut Neumark


Hauptnavigation


Öffnungszeiten Hofladen

Umsteigen lohnt sich – zu Fuss oder per Rad mit der Vogtlandbahn.
Bahnhof 5 Gehminuten vom Gut. (Fahrplan)


Inhaltsbereich

Familie

Seit 1478 ist die Familie von Römer, mit nur kurzzeitigen Unterbrechungen, mit Neumark und dem Umland verbunden.

Orte, Bauten und Denkmälern wie beispielsweise die „Römertalbrücke“, der Gasthof „Zum Römer“, der Ortsteil „Römersgrün“, das „Römertal“ sind nur einige von vielen Zeugen. Einer der bekanntesten Eigentümer von Neumark ist Martin von Römer (1432 - 1483) der auch als Wohltäter der Stadt Zwickau bekannt ist.
1945 wurde die Familie von Römer vertrieben und auf die Insel Rügen deportiert. 1990 kehrt Achim von Römer, der Sohn des letzten Besitzers von Neumark, als Zeitzeuge mit seiner Familie wieder zurück nach Neumark. Sein Sohn Benno kauft den Betrieb von der Treuhand zurück und führt diesen nun seit 1994.

weiter...

Einst

Die Burganlage Neumark wurde bereits im 14 Jh. als solche erwähnt, jedoch unter Karl IV. im Vogtländischen Krieg bis auf die Grundmauern geschliffen. Erst 100 Jahre später trieb man den Wiederaufbau eines Vierseitenbaus voran.

Martin von Römer (1432 - 1483)

Durch den Silberabbau reich geworden war er nicht nur Wohltäter der Stadt Zwickau, sondern erwarb 1478 Burg, Rittergut und den Ort Neumark als Gesamtlehen, zusammen mit derer von Wolframsdorfs, die nach ihm den Besitz übernahmen. Unter ihm wurde die Burg als Schloss und Herrensitz ausgebaut.

Durch Kinderlosigkeit der Vorgänger kamen Herrn v. Wolframsdorf und danach für kurze Zeit (4 Jahre) ein Verwandter, Moritz Haubold von Schönberg zu dem Besitz Neumark, der ihm jedoch kein Glück brachte. Große Zerstörungen im 30-jährigen Krieg, in dem Teile des Ritterguts und Schlosses brannten, waren mitunter Auslöser, dass er den Besitz wieder abgab.

Jobst Christoph von Römer (-1660)

So gelangte 1636 der Neumarker Herrensitz durch Erbschaft und Kauf wieder zurück in die Familie von Römer.

1770 kam ein weiterer Besitz, die Burg Schönfels mit Rittergut hinzu. Sie wurde als von Römer-Rauensteinsches Gestift zu Alt-Schönfels geführt und diente der Familie von Römer bis 1945 als Sommersitz. Letzter Senior war Friedrich Karl Ludwig von Römer.

Julius von Römer (1847 - 1923)

Unter ihm florierte der Betrieb Neumark. Besonders ist auch sein kulturelles Engagement hervorzuheben. Er renovierte die Kirche, setzte die Gebäude instand - das Anwesen zeichnete sich durch eine gepflegte Vierflügelanlage mit trapezförmigem Hof, Laubengang und Treppenturm aus. Um 1872 wurde der Schlosspark angelegt.

1945
Vertreibung Friedrich von Römer mit Familie und Sohn Achim. Deportation mit weiteren Familienmitgliedern auf die Insel Rügen.
1945/46
Das Schloss wird von Flüchtlingsfamilien bewohnt.
1946
Einrichtung eines Kindergarten
1948
TBC Heilstätte
1952
Krankenhaus für Kinder-Psychiatrie.

Heute

1990
Kehrt Achim von Römer, der Sohn des letzten Besitzers von Neumark, als letzter Zeitzeuge wieder zurück nach Neumark.
1992
Gründung des Fördervereins Burg Schönfels e.V. mit derzeitigem Vorsitz von Benno von Römer
1994
Nach langen Verhandlungen kauft Benno von Römer den Betrieb von der Treuhand zurück und bewirtschaftet diesen nun in der 15. Generation.
1998
Kauf des Gutshofes von der Treuhand durch Benno von Römer.
2008
Mit der Geburt von Georg Carl Caspar Haubold wächst die 16. Generation in Neumark heran.
2013
Die Treuhand gibt den bislang nur gepachteten oberen Wirtschaftshof des Ritterguts zur Versteigerung. Kauf durch Benno von Römer.
2015
Die Entwicklung des Hofes schreitet sukzessiv voran. Die Sanierung des ehemaligen Kuhstalls ist abgeschlossen. Am Schloss wurden weitreichende Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Auch die Familie wächst und gedeiht. Inzwischen wurden mit Anna, Max und Felicitas drei weitere Römers in Neumark geboren.

Nach der Wende nahm unsere Familie die Chance war, in die Heimat zurückzukehren und den ältesten Familienbetrieb wieder aufzubauen. Mit viel Schwung und Gottvertrauen nahmen wir, trotz Aufrechterhaltung der Enteignung und politischem Widerspruch das Wagnis auf uns und bauen seitdem einen leistungs-, und nachhaltig wettbewerbsfähigen Land- und Forstwirtschaftsbetrieb auf.

Für unseren Vater war es eine Befriedigung zu wissen, dass er in der Gruft seiner Väter die letzte Ruhe finden würde, nachdem er sich mit Leib und Seele für den Wiederaufbau eingesetzt hatte.

In Dankbarkeit stellen wir fest, dass mit Hilfe und dem Engagement unserer Mitarbeiter, wir mit dem Gut Neumark wirtschaftlich wieder Fuß gefasst haben und unsere Familie mit der inzwischen in der Region gewonnen Akzeptanz wieder ein neues Heimatgefühl bekommen hat.

Tatkräftig arbeiten wir an unserem Familienprojekt weiter, stellen uns den Herausforderungen und freuen uns über jeden Tag, an dem wir Gut Neumark ein Stück mehr von dem alten Leben einhauchen und neuen Glanz verleihen können.


LandWeihnacht 15.-16.12.18

  • 14-18 Uhr Gut Neumark
  • Weihnachtsstimmung mit Kunsthandwerk
    auf dem Hof und in den Gutsgebäuden.
  • Weihnachtsbäume ab Hof
Gut Neumark | Tel: (037600) 5669-0 | info@gut-neumark.de